Emotionen als Mittel zur Erinnerung

Emotionen als Mittel zur Erinnerung

Emotionen als Mittel zur Erinnerung

Erinnerungen sind dazu da, damit wir in Zukunft klügere Entscheidungen treffen. Das deutet bereits darauf hin, dass wir durch die Gegenwärtige Situation an vergangene Ereignisse erinnert werden. Die emotionale Konnutation eines Ereignisses gibt vor welche Bedeutung wir der gegenwärtigen Situation beimessen.

Das Erleben der Erinnerung wiederum passiert nicht bloß gedanklich, sondern auch somatisch, also körperlich.

Hier ein Beispiel: schließe die Augen und stelle dir so richtig detailliert vor, wie du in eine Zitronenecke reinbeisst. Merks du was in deiner Mundhöhle passiert? “Ja, das ist ja bloß konditioniert.” EXAKT!

Genau das ist es was dein Organismus tut: die Muster der (Außen-)Welt auf die eigenen Muster der Körperstrukturen zu projizieren und mit einer Reaktion zu koppeln. Und zwar auf der physiologischen- und auf der Verhaltensebene.

Effizienterweise wird diese Reaktion ebenfalls als Muster aufgerufen in Reaktion auf die Mustererkennung in der Außenwelt.

Deswegen mögen manche unserer Probleme den Eindruck hinterlassen, dass wir uns in einem Hamsterrad bewegen.

nielsbaum